Arthur Schnitzler

Arthur Schnitzler

1908
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Arthur Schnitzler (18621931)

Arthur Schnitzler wuchs in Wien als Sohn eines bekannten jüdischen Arztes auf. Früh hatte der Vater beschlossen, dass der Sohn in seine Fußstapfen treten solle. Dieser folgte in dieser Hinsicht dem Vater, gab aber früh auch seinen musischen Neigungen nach. Er begann zu schreiben und zählte bereits Anfang des 20. Jahrhunderts zu den meistgespielten Dramatikern deutschsprachiger Literatur. Nicht nur die Skandale, die viele Premieren seiner Bühnenwerke begleiteten, hatten ihn berühmt gemacht. Auch seine Prosatexte trafen mit beißender Satire und psychologisch kundigen Analysen der zeitgenössischen Gesellschaft den Nerv der Zeit. Nachdem er sich in seiner frühen Schaffensphase im naturalistischen Stil versucht hatte, schloss er sich in den 1880er Jahren der Gruppe „Jung Wien“ an, traf sich mit anderen jungen Dichtern und Intellektuellen wie Hermann Bahr, Hugo von Hofmannsthal oder Karl Kraus im Café Griensteidl und diskutierte mit ihnen die Erneuerung der Literatur durch den Ästhetizismus. Schon zu dieser Zeit publizierte Schnitzler regelmäßig und erreichte bald ein wachsendes Publikum dank regelmäßiger Aufführung seiner Werke am Wiener Burgtheater. 

Madame d´Ora (18811963)

Das Pseudonym „d´Ora“ steht für das Atelier der aus Wien stammenden erfolgreiche Gesellschafts-, Künstler- und Modefotografin Dora Kallmus. Aus einer angesehenen jüdischen Familie stammend, wollte sie in jungen Jahren Schauspielerin werden, entdeckte dann aber auf einer Reise das Fotografieren mit einer Kodak-Box. Als eine der ersten Frauen durfte sie an der Kaiserlich-Königlichen Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt  Theoriekurse im Fach Fotografie besuchen. Die Eltern finanzierten ihr 1906 einen fünfmonatigen Berlin-Aufenthalt, um im Atelier von Nicola Perscheid Fotografietechnik und Retusche zu erlernen. Schon im folgenden Jahr eröffnete Kallmus dann ihr eigenes Atelier und nannte sich fortan Fräulein – später dann Madame – „d´Ora“. Ihr Unternehmen hatte Erfolg, da d´Ora in den Kreisen der Wiener Gesellschaft bald eingeführt war und ihre Porträtinszenierungen den Geschmack der Zeit trafen. Nach der Eröffnung einer Filiale in Paris zeichnete sich immer mehr die Spezialisierung auf Modefotografie ab. Schließlich trennte sich Dora Kallmus von ihrem Geschäftspartner Arthur Benda und dem Atelier in Wien und etablierte unter dem Namen „d´Ora, Paris“ allmählich eine exklusive Luxusmarke. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bedeutete das Aus für Madame d´Ora. Nach dem Krieg konnte sie nicht mehr an den Ruhm der Zwanziger- und Dreißigerjahre anschließen.

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